Virtualisierungsspezialist VMware zeigte am Donnerstag auf der VMworld Europe Messe eine erste Demonstration einer Virtualisierungslösung für mobile Geräte. Das Video zeigt ein Nokia N800, das zum einem mit Windows Mobile und zum anderen mit Android betrieben werden kann. Die Auswahl des zu starteten OS erfolgt wie man es von anderen VMware Lösungen kennt über ein simples Auswahlmenü.
Praktische Anwendungen dieser Lösung? – auf der Konferenz wurde auf die gleichzeitige Nutzbarkeit von einem Gerät für Arbeit und Privat verwiesen. Man bootet eben für sein Business Handy eine anderes OS. Bei diesem Anwendungsfall ist aber auch die Vermischung von Funktionen zwischen unterschiedlichen OS Varianten möglich, d.h. man kann auch private Anrufe am Business OS annehmen. Was ja die eigentliche Trennung wieder ad absurdum führt. Jedoch bei der Entwicklung von Applikationen könnte man Kosten einsparen, da man auf einem Gerät mehrere OS Varianten testen könnte.
Viele Details zu Microsofts MyPhone sind noch nicht bekannt – die werden erst nächste Woche auf dem MWC enthüllt. Es handelt sich dabei, so viel ist schon bekannt, um einen online Backup Dienst ähnlich Apples mobileme.
Smartphones auf Basis von Windows mobile 6.0 werden dabei unterstützt. Sie können mit dem Dienst Termine, Adressen, Aufgaben, Fotos, Videos, Textnachrichten, Musikdateien sowie Dokumente mit einem MyPhone Konto synchronisieren. Der Dienst ist voraussichtlich kostenlos und bietet 200MB an Speicherplatz. Über ein Web-Interface können die Daten dann auch noch verwaltet werden. Außerdem soll es eine automatisierte Synchronisation geben, die innerhalb eines konfigurierbaren Intervalls die persönlichen Daten sichert.
Cupcake ist eine neue kommende major Version der Android Plattform. Sie bringt schon jetzt einen kleinen Ausblick auf die Features, die wir voraussichtlich ab Mai auf dem G2 bewundern können:
Firmware 1.5
On Screen Keybord
Global Time Applikation
Notepad Applikation
Live Folders (=intelligente Ordner)
Lokalisierungen in vielen Sprachen
Wer Cupcake selbst ausprobieren will, muss nur ein Android SDK installieren und sich laut diesem Tutorial das Image downloaden und einige Files manipulieren.
Android Entwickler Luke Hutchison hat eine funktionierende Multitouch Unterstützung für das G1 entwickelt. Damit kann man das G1 auch mit den vom IPhone gewohnten Gesten bedienen. Dafür erforderlich ist eine erweiterte Firmware, die im Kernel die Multitouch Implementierung enthält. Root Zugriff auf das Gerät ist somit Voraussetzung. Weiters bietet Luke auch noch die gepatchten Applikationen, die auch im Video zu sehen sind, zum Download an.
Native Multitouch Unterstützung dürfte spätestens mit dem G2 kommen – das hat ja laut den letzten Bilder keine QWERT-Tastatur mehr.
I’m writing to let you know that Android Market will become available to users in Germany, Austria, Czech Republic, Netherlands, and Poland in the coming weeks. You can now target these countries for your application(s) via the publisher website at market.android.com/publish. As we add support for additional countries, we will send out subsequent notifications to you. Note that your apps will not become available in these new countries unless you specifically select them in the publisher website.
Thanks for your support, and we look forward to continue working with you on Android Market.
Eric Chu, Android Market
Bis auf weiteres sind allerdings nur gratis Applikation zu finden. Kostenpflichtige im Mikro-Bereich wie im Apple AppStore sollen allerdings bald folgen.
Da die Linux Distribution Debian mit der ARM Architektur kompatibel ist lässt sie sich mit einem angepassten Bootloader installieren. Das tolle an dem Showcase ist, dass das Andorid OS nicht mit Debian überschrieben wird. Debian wird nämlich vom Speicherstick aus gestartet und kann somit parallel neben der Android Oberfläche verwendet werden.
Gestern hat der Smartphonehersteller Palm auf der aktuell in Las Vegas statt findenden Consumer Electronics Show (CES) seine neue Mobile Plattform WebOS vorgestellt. Wie der Name schon vermuten lässt liegt der Fokus stark auf der Verschmelzung von Web und Mobile. So werden Daten des Handsets stetig mit Online-Diensten synchronisiert. Die Präsentation basiert auf HTML/CSS/Javascript (vermutlich Widget basiert ?) und kann daher (vermutlich) sehr einfach angepasst und erweitert werden. Schon zum guten Ton gehört ein AppStore der auch von Palm kommen wird.
Die Technologie wird erstmal auf dem neuen Pre Smartphone von Palm eingesetzt werden. Es besitzt einen 3.1 Zoll Touchscreen Display mit einer Auflösung 320 mal 480 Pixel sowie ein vollständige QWERZ Tastatur. Es unterstütz Verbindungen mit UMTS/HSDPA, WLAN nach 802.11 b/g und Bluetooth 2.1 EDR und ist mit AGPS ausgestattet. Auch eine 3 Megapixel Kamera ist mit an Bord.
Das Palm Pre wird laut Ankündigung im Frühjahr beim US Provider Sprint verfügbar sein. Preis sowie Verfügbarkeit in Europa sind noch nicht bekannt.
Der mobile Firfox = Fennec wird laut einer Aussage von Entwickler Christian Sejersen auch auf Symbian portiert. Bis dato konsentierte man sich hauptsächlich auf die Plattformen Linux und Windows Mobile. Man musst aber einsehen, dass Symbian einfach die am weitesten verbreitet mobile Plattform ist und man sich viele Türen zustößt indem man diese nicht bei der Entwicklung berücksichtigt.
Today we (Mozilla) are focusing our efforts in mobile on Linux and Windows Mobile devices. In Q3 2008 Symbian had 49.8% of the total smartphone sales (and 57% in Q2) according to Gartner compared to 11.1% for Windows Mobile and 7.2% for Linux. There are a few other platforms: iPhone, RIM and Android that have or are gaining market share, where we for technical or licensing reasons can’t be deployed.
So in order for Mozilla to be relevant in the smartphone space we need to have a presence on the Symbian platform. We have worked with Symbian to understand and scope the size of the project and Symbian are supporting this with engineers to start working on this project so far. At the same time, several Symbian houses are interested in contributing work.
Für Entwickler wird Google in Kürze ein eigenes G1 anbieten – zum Preis von 399$. Das Mobile kommt natürlich Sim-Unlocked und mit einem Android 1.0 System installiert. Es lässt sich aber in die Betriebssystems-Ebene besser eingreifen (keine Signierung von System Images notwendig) um eigene Entwicklung zu forcieren oder die letzten Features aus der Dev Version von Adroid zu starten.
To purchase an Android Dev Phone 1 device, you must first register as an Android developer on the Android Market site, if you haven’t done so already. Once you’ve logged into your developer account on Android Market, you can purchase the device by clicking the “Purchase” link. To accommodate demand, there is a limit of 1 device per developer account, for now.
The device currently costs $399 (USD) (including free shipping in the US), and will be available for purchase in 18 international markets, including the US, UK, Germany, Japan, India, Canada, France, Taiwan, Spain, Australia, Singapore, Switzerland, Netherlands, Austria, Sweden, Finland, Poland, and Hungary. We will continue to expand this program into new geographies over time.
Laut einer aktuellen Gartner Studie holt Apple mit dem IPhone massiv Marktanteile auf seine Seite. Rund 327.5% Wachstum zum Vergleich Q3 2007 hat Apple mit nur einem Endgeräte hingelegt. Somit ist man Nummer 3 hinter Nokia und RIM bei den weltweiten Smartphone Verläufen. Als Plattform hat OS X mittlerweile Windows Mobile von dritten Rang verdrängt. Und der Trend zeigt weiterhin nach oben.