T-Mobile hat am Donnerstag in Wien anhand eines Showcases erstmals in Österreich die neue Netztechnologie LTE getestet. Es wurde eine Zelle on-air genommen die insgesamt eine Bandbreite von 130 MBit/s im Downstream zur Verfügung stellte. Im Showcase nutzen 4 Endgeräte diese Bandbreite gemeinsam für Downloading, Video-Streaming und ähnliche bandbreitenintensive Dienste..
LTE ist ja der logische Schritt nach UMTS und wird derzeit schon von vielen Netzbetreibern evaluiert. In Schweden ist sogar schon seit kurzem das erste kommerzielle LTE Netz in Betrieb. Laut T-Mobile fehlen aber in Österreich noch die Rahmenbediengungen des Regulators um wirklich auch in absehbarer Zukunft damit im Live-Betrieb zu starten.
Gerade findet ja die Google Entwickler Konfernenz Goolge I/O statt. Ganz groß wird dort heuer das Thema mobile, insbesondere Android, geschrieben. So wurden erste Featuredetails zur kommenden Android Version 2.0 (Donut) bekannt:
Universelle Suche
Text 2 Speech
Noch ein paar interessante Details sind in einer Podiumsdiskussion gefallen:
* A drag and drop user interface builder is in the development pipeline.
* Multi-touch isn’t really sported by the touchscreens on current devices. There are hacks to make it work but hardware limitations mean it breaks when coordinates cross. It was hinted that when a device has the hardware to support it Android will have multi-touch.
* Active Widgets on home screen will not be in Donut. There are major performance and security issues with home screen widgets.
* As everyone knows the release after “Cupcake” is “Donut”. But did you know the one after that will be “Eclair”.
Weiters soll es eine Neuauflage des Android Developer Contest geben. Es gibt wieder jede Menge an Preisgeldern zu gewinnen. Prämiert wird in den folgenden Kategorien:
Education/Reference
Games: Casual/Puzzle
Games: Arcade/Action
Social Networking
Lifestyle
Productivity/Tools
Media
Entertainment
Travel
Misc
Den ganzen Sommer über kann also noch eifrigst gecodet werden – die Einreichungsfrist ist ca. Mitte August.
Hab mich eigentlich schon gewundert warum Audials Mobile seit einiger Zeit nicht mehr verfügbar war und der Bereich auf der Homepage entfernt wurde. Die Antwort: es wurde eine neue Version entwickelt und heute released:
AudialsMobile ist als einzige Handy-Software in der Lage gezielt Musikwünsche von Socialradio Websites anzuspielen und aufzunehmen. In Deutschland und vielen Ländern ist die Radioaufnahme von legalen Quellen, z.B. von Socialradios, als Privatkopie erlaubt. Der Benutzer hat mit AudialsMobile stets den vollen Überblick zu namentlich genannten Socialradios für die er sich zur Aufnahme der gewünschten Musik entscheidet.
Der Benutzer gibt die Anfangsbuchstaben des Künstlers zum Start ein. AudialsMobile schlägt anschließend bekannte Künstler vor. Nach Auswahl des Künstlers kann aus einer weiteren Liste der gewünschte Musiktitel für die Aufnahme von den Socialradios durch den Benutzer ausgewählt werden.
Einzigartig ist weiterhin die Möglichkeit weitere Socialradios durch Installation von Plugins für Aufnahmen hinzuzufügen und damit die Zahl der Radios zum Aufnehmen beliebig zu erweitern. AudialsMobile zeichnet sich durch eine offene Plugin Schnittstelle aus, so dass bereits für viele Socialradios Plugins von der Nutzer-Community entwickelt wurden.
Unter dem Decknamen “Rosie” wird angeblich schon eifrig an der kommenden Android Version gearbeitet. Das Video zeigt den neuen Home-Screen der voll mit individuell Widgets gestaltbar sein wird (wie auch teilweise jetzt schon).
Vodafone hat heute die baldige Veröffentlichung einer neuen API, die das mobile Zusammenleben von Entwicklern, Publishern und Operatorn vereinfach soll, angekündigt. Noch ohne offiziellen Namen soll die Schnittstelle Zugriff auf diverse Komponenten des Gerätes, aber auch des Netzes ermöglich, dabei aber plattformunabhängig sein.
Wie das geht? Der Titel der Aussendung trägt des Rätsels Lösung schon in sich: web basierte Schnittstellen. Aus guten Quellen weiß ich, dass Vodafone im Rahmen seiner Widget Aktivitäten an einer web-basierten API arbeitet, die Zugriff auf das Billing System des Carriers, Kamera und GPS etc. des Gerätes bieten könnte. Es ist eine Art Abstraktionsebene, die eine angepasste Browser-Engine als Container bietet, in der einzelnen Web-Applikationen oder Widgets laufen können. Durch spezielle API Calls (Javascript) die von der Browser-Engine interpretiert werden bekommen die im Container laufenden Web-Inhalte Zugriff auf diverse Gerätefunktionen. Auch an einem App Store ähnlichem Ökosystem arbeitet man derzeit, das für die Distribution von Widget oder anderen Applikationen dienen kann.
The benefits to third-party developers and internet companies include:
* A single point of access to millions of Vodafone customers across the globe
* Faster time to market for new products and services across several operating systems and handsets
* Enhanced revenue stream opportunities
* Simplified micro-payments for services through the use of Vodafone’s existing billing systems
The benefits to customers include:
* A greater selection of more compelling internet applications and services
* More convenience and greater flexibility in paying for new services
* A simpler and more intuitive mobile internet experience
* Consistent quality of service across the entire Vodafone footprint
Joint Innovation Lab (JIL) ist eine neue Initiative von Vodafone im Rahmen derer die neue API einem kleinen Kreis an auswählten Partner im Sommer zur Verfügung gestellt wird.
T-Mobile hat ja seit einigen Tagen mit den OTA Updates seiner G1 Geräte begonnen. Wer aber sein G1 nicht im T-Mobile Netz verwendet stellt sich die Frage “Wie bekomme ich das Update?”. Teilweise habe ich gelesen, dass es bei aktivierten WLAN auch kommen soll – kann ich aber nicht bestätigen. Eine weitere – und sicher schnellste Methode – ist das manuelle Update. Das funktioniert so:
Podcasting sei tot und hat es eigentlich nie wirklich bis aufs mobile geschafft – dachte ich. Ein Startup aus Wien will mir aber genau jetzt das Gegenteil bewiesen und geht mit einer Cross-Media Podcasting Plattform an den Start. yassu nennt sich das Ganze und ist seit Anfang dieses Monats im öffentlichen Betrieb. Zum Funktionsumfang:
Anhören – und ansehen – kann man die Podcasts entweder gleich direkt am Computer (YasssuWeb) oder mit jedem internetfähigen Mobilgerät (YasssuMobile). Ist man unterwegs und kann nicht online zugreifen, so hat man zusätzlich die Möglichkeit, eine lokale Festnetznummer anzurufen, um sich seine aktuellen Beiträge vorlesen zu lassen (YasssuCall). “Das funktioniert mit jedem Telefon rund um die Uhr und ist der perfekte Service, um sich schnell zu informieren – ob Hintergrundberichte oder die aktuellsten News”, erklärt Mueller.
Man belegt also gleich drei Kanäle für die Distribution und öffnet sich zusätzlich auch noch dem User selbst, indem dieser ebenfalls Uploads tätigen kann. Plattform Strategie hin oder her, man ist speziell im Bereich Podcasting auf das Wohlwollen der großen Medienproduzenten angewiesen. Entscheiden sich FTD, Pro7 etc. nun mal keine Podcasts mehr zu produzieren fehlen der Plattform die Inhalte. Alleine auf den Long-Tail und die abgeleiteten Userinhalte zu setzen ist gerade in dem “anspruchsvollen” Thema Podcasting kein Erfolgsgarant.