Nokia hat Version 1.0 des Qt SDKs für unterschiedliche Ziel-Plattformen veröffentlicht. Qt ist integraler Teil der neuen plattformneutralen Entwickler-Strategie von Nokia und dementsprechend liegt sehr hohes Augenmerk auf diesem Release. Im Paket enthalten sind:
Qt Creator 2.0
Qt Simulator 1.0
Qt-Mobility-Bibliotheken
Maemo-Entwicklungsumgebung Madde
Symbian-Pakete
Qt-Mobility-Bibliotheken
Remotecompiler
Auf Forum Nokia ist das Ganze für Windows & Linux und für Mac nur in einer Beta zum Downloaden.
Ab sofort können neugierige Entwickler die erste Beta des neuen Bada SDK von Samsung herunterladen. Mit im Paket ist eine auf Eclipse CDT basierende IDE, ein Emulator, ein UI Designer Tool und reichlich Doku. Samsung versucht für den Marktstart des ersten Bada Gerätes (Wave) im Sommer schon die Entwickler-Gemeinde zum fröhlichen App Coden einzustimmen. Die System-Voraussetzung schränken aber doch etwas ein (trotz Eclipse Unterbau werden noch keine *ix Systeme unterstützt):
* Microsoft Windows® XP, Windows® Vista or Windows® 7 operating system.
* At least 1.4 GB of RAM memory.
* At least 1.8 GB of free disk space.
* Local administrator rights.
* The bada Simulator screen size is 480 * 800. If the screen resolution of your computer monitor is under 800, the Simulator does not show normally for applications that use OpenGL®.
Mit der Präsentation der neuen iPhone OS 4.0 Features wurde auch eine neue Richtlinie in den Entwickler-Lizenzbedingungen bekannt:
Applikationen müssen ursprünglich in Objective-C, C, C++ oder Javascript, wie es von der Webkit-Engine des iPhone OS ausgeführt wird, geschrieben sein, und nur Code, der in C, C++ und Objective-C geschrieben ist, darf direkt mit den dokumentierten APIs kompiliert oder verlinkt werden (beispielsweise sind Applikationen, die gegen die dokumentierten APIs über eine zwischengeschaltete Übersetzung oder Kompatibilitätsschicht oder -werkzeug gelinkt sind, verboten).
Wirklich grafisch hochwertige 3D Spiele wie auf dem IPhone waren bis dato spärlich gesät, respektive nicht vorhanden. Das könnte sich allerdings mit dem neuen Android NDK r3 schlagartig ändern. Das Entwickler-Kit für native Android Applikation erlaubt nämlich mit seiner neusten Version den Zugriff auf OpenGL ES 2.0. Damit sind Vertex- und Fragment-Shader über GLSL programmierbar. Leider funktioniert das erst ab der Android Version 2.0.
Die A1 Kunden haben entschieden und mit ihren Downloads den Gewinner der A1 Developer Challenge gekürt: Das Social Community Service Mogree von mobile agreements wurde am öftesten auf Vodafone live!, dem mobilen Portal von A1, heruntergeladen. Das oberösterreichische Unternehmen freut sich jetzt über eine Mobile Marketing-Kampagne von A1 im Wert von 15.000 Euro. Auf den Plätzen folgten die Applikationen yasssu und Parking Tracker, die eine Kampagne im Wert von 10.000 bzw. 5.000 Euro erhalten.
Diesen Samstag findet in der Nähe von München ein IPhone DevCamp statt. Es ist das erste DevCamp dieser Art im deutschsprachigen Raum und wird zeitgleich zum internationalen dritten IPhone DevCamp, das bei Yahoo statt findet, veranstaltet. Der Umkostenbeitrag beträgt 15€.
Neben dem bekannten Android SDK gibt es seit Kurzem das neue NDK (Native Development Kit) mit dem es möglich ist Android Apps auch in C/C++ zu implementieren. Im Gegensatz zu “normalen” Android Applikation laufen die mit dem NDK erstellten Programme nicht innerhalb der Framework-APIs ab sondern werden nativ ausgeführt. Einsatz sollen solche nativen Apps vor Allem bei CPU intensiven Operationen wie beispielsweise Signal Processing finden. Herkömmliche Apps können native Teile in Form von Bibliotheken nutzen und so ressourcen-intensive Operationen auslagern.
Vor all zuviel Euphorie in Bezug Geschwindigkeits-Gewinn warnt sogar Google und spricht nur von in “some cases increased speed”. Hauptanwendungsfeld können sicher einfache Portierungen von bestehenden C/C++ Apps/Spielen auf die Android Plattform sein. Echte native Apps die ausserhalb der Dalvik virtual maschine laufen kann man mit dem NDK nicht erstellen.
Unter dem Decknamen “Rosie” wird angeblich schon eifrig an der kommenden Android Version gearbeitet. Das Video zeigt den neuen Home-Screen der voll mit individuell Widgets gestaltbar sein wird (wie auch teilweise jetzt schon).
Vodafone hat heute die baldige Veröffentlichung einer neuen API, die das mobile Zusammenleben von Entwicklern, Publishern und Operatorn vereinfach soll, angekündigt. Noch ohne offiziellen Namen soll die Schnittstelle Zugriff auf diverse Komponenten des Gerätes, aber auch des Netzes ermöglich, dabei aber plattformunabhängig sein.
Wie das geht? Der Titel der Aussendung trägt des Rätsels Lösung schon in sich: web basierte Schnittstellen. Aus guten Quellen weiß ich, dass Vodafone im Rahmen seiner Widget Aktivitäten an einer web-basierten API arbeitet, die Zugriff auf das Billing System des Carriers, Kamera und GPS etc. des Gerätes bieten könnte. Es ist eine Art Abstraktionsebene, die eine angepasste Browser-Engine als Container bietet, in der einzelnen Web-Applikationen oder Widgets laufen können. Durch spezielle API Calls (Javascript) die von der Browser-Engine interpretiert werden bekommen die im Container laufenden Web-Inhalte Zugriff auf diverse Gerätefunktionen. Auch an einem App Store ähnlichem Ökosystem arbeitet man derzeit, das für die Distribution von Widget oder anderen Applikationen dienen kann.
The benefits to third-party developers and internet companies include:
* A single point of access to millions of Vodafone customers across the globe
* Faster time to market for new products and services across several operating systems and handsets
* Enhanced revenue stream opportunities
* Simplified micro-payments for services through the use of Vodafone’s existing billing systems
The benefits to customers include:
* A greater selection of more compelling internet applications and services
* More convenience and greater flexibility in paying for new services
* A simpler and more intuitive mobile internet experience
* Consistent quality of service across the entire Vodafone footprint
Joint Innovation Lab (JIL) ist eine neue Initiative von Vodafone im Rahmen derer die neue API einem kleinen Kreis an auswählten Partner im Sommer zur Verfügung gestellt wird.