Der österreichische Mobilfunkanbieter A1 bietet ab sofort seinen Kunden die Möglichkeit das populäre social Network Facebook auch mobil zu nutzen. Die 2004 als Studentennetzwerk für die Eliteuniversität Harvard gegründete Plattform Facebook hat heute weltweit circa 64 Millionen User – Tendenz stark steigend. In Österreich gibt es immerhin rund 78. 000 registrierte Benutzer für den Erfolgsdienst. Als Einführungs-Aktion bietet A1 die Nutzung der mobilen Facebook Variante bis Ende dieses Monats völlig kostenfrei an. Nach dem 31. März wird für die Nutzung das Entgelt laut dem genutzten Datentarif verrechnet – es gibt kein zusätzliche Grundgebühr oder ähnliches. A1 bestärkt damit seine Vorreiterrolle im Bereich mobiler Communities. Schon jetzt sind Dienste wie YouTube, XING, MTV FunkySexyCool oder der A1 Chat beliebt Dienst auf dem mobilen Internet Portal von A1 vertreten.

Gestern hat das Social Network Facebook den launch eine mobilen Plattform für MNO bekannt gegeben. Als erster Operator hat sich Vodafone den Deal gesichert und wird voraussichtlich in UK und Deutschland Facebook auf seine Handsets bringen (eventuell über Vodafone live, dann kommts vielleicht auch nach AUT!).
Die mobile Plattform von Facebook ist aber derzeit noch keine große Sache, berichtet IGN. Vor allem Login Probleme und andere Barrieren für mobile Browser sollen durch die Plattform abgebaut werden. Jeb Stremel, Facebook’s director of mobile, spricht auch von der Möglichkeit MMS an sein Profil zu schicken um die Wall zu füllen. Auch kann er sich mobile Advertising gut vorstellen, es gäbe aber noch keine konkreten Pläne dafür.
Auf jeden Fall, ist der Schritt von Vodafone extrem spannend und wird mit Sicherheit nicht von Misserfolg gezeichnet sein. Leider ist F8 in Deutschland noch nicht genug verbreitet, sonst würde der Dienst mit den richtigen Zutaten zu einer echten Killerapp werden.

Nach Mircrosoft und den Samwer Brüdern zeigt nun auch Nokia Interesse am aktuell schnellsten wachsendem Social Network. Wie genau die Kooperation aussehen wird und wieviel Geld Nokia dafür locker macht, ist bis dato noch unbekannt. Vorstellbar wäre die Variante, dass Nokia die exklusive Nutzung von Facebook auf ihren Endgeräten anstreben könnte. Die eigene Community Mosh wird dann wohl nur mehr eine Nebenrolle spielen. Jaja, Community-Building war auch schon vor 10 Jahren ein harter Job und wird auch durch Web2.0 nicht einfacher.